Konsequente Gnade – unverzichtbar !

Es scheint in fundamentalistischen Kreisen selbstverständlich zu sein, beides gleichzeitig zu denken: Gottes Erbarmen und Gottes Erbarmungslosigkeit. Auf viele gutwillige Gläubige wirkt das äußerst deprimierend, auch wenn offenbar Leute mit gusseiserner Seele auftreten, die diese Schizophrenie gut zu verdauen scheinen.

Wenn wir Heilsfreude und Vertrauen stärken wollen, dann müssen wir einen Weg finden, zu theologischer Eindeutigkeit zu kommen. Sehr gefreut hat mich die Internetseite  „http://konsequentegnade.wordpress.com„, der wir wertvolle Anregungen zu dem Artikel „Gefährdet Unvollkommenheit das Heil ?“ entnehmen konnten. Die Adresse macht bereits deutlich, dass inkonsequente, widersprüchliche, schizophrene Aussagen über die Gnade Gottes destruktiv bzw. im besten Fall wirkungslos sind, gleichgültig mit welcher theologischen „Brillianz“ sie dem Gläubigen angeboten und aufgedrängt werden.

Die Internetseite skizziert insbesondere die „christliche Fähigkeit zum Doppeldenk“, die man passenderweise wohl das „typisch christliche Laster“ nennen sollte. In der muffigen Luft des theologischen Schriftgelehrtentums gedeiht dieses Laster vortrefflich und wenn einige Leute behaupten, dass sie sich in dieser Luft pudelwohl fühlen, so müssen wohl handfeste materielle Vorteile mit im Spiel sein.

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ (Mt 18,3) Das Herz eines Kindes gewinnt man immer noch durch Eindeutigkeit der Liebe und Zuwendung, und nicht durch schizophrenes „Einerseits“ und „Andererseits.“

 

11.Mai 2014

 

 

 

 

 

Artikel aktualisiert am 01.08.2026

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