Fromme Gruppendynamik

1. Das Problem einer interessengeleitete Empfehlung

Stell Dir vor, ein guter Bekannter spricht dich an und erzählt Dir in begeistertem Ton von einer Möglichkeit, das Hundertfache einer Investition zu verdienen. Aber die Chance biete sich nur kurz und auch nur für Leute, die mit wenigstens 200.000 Euro einsteigen. Viele hätten das schon gemacht und wären in kurzer Zeit sehr reich geworden. Auch für den, der nicht über diese Summe verfügen könnte, lohne es sich unbedingt, einen Kredit aufzunehmen. Das hört sich gut an und allmählich packt auch dich die Begeisterung und der Wunsch, auf dieses Angebot einzugehen. Dann aber erfährst du, dass der Anwerbende mit einer hohen Summe für jede Person, die er anwerben kann, belohnt wird. Wie wirst du dann denken?

Fällt die Antwort schwer? Du erkennst natürlich, dass es sich bei der Anwerbung nicht um eine sachliche Information handelt. Die Zuverlässigkeit der Meldung ist durch die Vorteile, die der Anwerbende erhält, stark in Frage gestellt.

2. Vertrauensproblem bei Römer 10,9

Das genau ist das Vertrauensproblem, das mit einem Bibelwort wie Römer 10,9 verbunden ist. Dort heißt es: „Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.“

„Gerettet“ vor der Hölle – ist das nicht ein unendlich hoher Gewinn, zumal sich sehr leicht Gründe finden lassen, an der Ankunft im Himmel zu zweifeln? Luther entdeckte durch gründlichstes Bibelstudium, dass Heilsgewissheit bei Gültigkeit aller Bibeltexte unlogisch ist. Insbesondere der von ihm scharf kritisierte Hebräerbrief wirkt stark verunsichernd. Es ist nachweislich unmöglich, sich seines Heils durch einen unanfechtbaren „Schriftbeweis“ gewiss zu werden. Von Gläubigen bibeltreuer Couleur wird das bestritten, allerdings ist auffällig, dass Gläubige dieser Denkrichtung ihre Bibel nur selektiv lesen und wirklich verstörende Textstellen schon gar nicht.

3. Das Bekenntnis als Mittel zur Angstbewältigung

Wer wird dann nicht diese Chance nutzen und Christus bekennen, um seine Verunsicherung in der Frage „Himmel oder Hölle“ ein wenig abzubauen? Natürlich jeder. Es wäre ja geradezu dumm, diese Chance nicht zu nutzen. Es wird also bezeugt, gelobt, gejubelt – je mehr desto besser.

Es ist schon erstaunlich. Kommt eigentlich niemandem der Gedanke, welche Auswirkung diese Motivation auf den objektiven Wert des Zeugnisses hat? Wenn das Zeugnis die Funktion hat, eine unendlich hohe Bedrohung abzubauen, dann ist doch das Urteil des Bezeugenden durch Eigennutz massiv korrumpiert. Wie soll es da noch eine ernstzunehmende Auskunft sein? Das Gegenteil ist der Fall: Je eifriger das Zeugnis des Gläubigen ist, desto näher liegt die Vermutung, wie sehr er verunsichert ist.

So wird ein Verhalten gefördert, das als ethisch wertvoll gilt, aber de facto das ethische Urteilsvermögen lähmt. Dies kann sich u.U. sehr negativ auf die Selbstreflexion und die Persönlichkeitsentwicklung auswirken.

4. Verlust kritischer Prüfung und soziale Dynamiken

Es wird also bezeugt, gejubelt und gelobt – je mehr desto besser – um Verunsicherung abzubauen. Das Bedürfnis, Behauptungen nachzuprüfen, schrumpft. Es ist auffällig, wie oft fromme Märchengeschichten, die leicht zu widerlegen sind, immer wieder neu mit Erfolg aufgetischt werden. Für so manchen Gläubigen ist in diesem Klima für die Gewissheitsbildung nicht die Unanfechtbarkeit der Argumente, sondern eine möglichst große Anzahl gleichgesinnter Gemeindeglieder maßgeblich. Da erscheint sehr bald der Gedanke unvorstellbar, dass ein einzelner Mensch, der sich gegen den Mainstream stellt, recht haben könnte.

Wer sich in irgendeiner Form an frommer Unehrlichkeit beteiligt, signalisiert damit seine Bereitschaft, zum Wachstum der Gemeinschaft beizutragen. Dafür wird er mit sozialer Anerkennung belohnt.

5. Schwierigkeit, einen heilsamen Sinn zu finden

Ich habe hin- und her überlegt, aber es bleibt schwierig, etwas zu finden, was mir einen wohltuenden und heilsamen Sinn dieses Bibelwortes erschließt. Selbst die eventuell beruhigende Wirkung wird relativiert durch die Worte Jesu: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ (Mt 7,21)

Durch die naheliegende Interpretation von Röm 10,9 wird jedoch die Informationsqualität des christlichen Zeugnisses praktisch zerstört.

6. Ein Fehler bei Paulus?

Paulus war immer unterwegs. Er hielt sich nur kurzfristig in einer einzelnen Gemeinde auf. So lassen sich manche seiner problematischen Aussagen entschärfen, wie z.B. sein „Gebot“, Rechtsstreitigkeiten immer in der Gemeinde zu entscheiden und nicht vor ein weltliches Gericht zu bringen (1Kor 6,1). Diese Forderung kann man auch als emotionale Reaktion auf eine sehr beschämende Situation in der korinthischen Gemeinde  verstehen, die er miterlebt hatte, eine Situation, die mit ein bisschen Herz und und Verstand leicht hätte bewältigt werden könnten. Hat Paulus wirklich deshalb eine eiserne Regel für 2000 Jahre Geschichte aufstellen  wollen, und die Möglichkeit dabei in Kauf nehmen wollen, dass sexueller Missbrauch in einer Gemeinde nur bei Ältesten angezeigt werden darf?  Generelles, für alle Zeiten gültiges Gesetz  oder paulinisches Provisorium? 

Nach „bibeltreuer“ Sichtweise, die Fehler in der Bibel von vornherein ausschließt, ist bereits die Deutung als Provisorium schwierig. Vollends  tabu ist, an der Lichtgestalt des Apostels Paulus Kritik zu üben. Dass Paulus selbst massiv Kritik an Petrus, dem Gründungsapostel und „Gemeindefelsen“ übte (Gal 2, 11 ff), mag ja noch hingehen. Petrus hatte sich aus Angst vor Kritik wieder an die Gesetzlichkeit der Judenchristen angepasst und damit den verbindlichen Beschluss des Apostelkonzils (Apg 15) über die Distanzierung vom jüdischen Gesetz missachtet. Nun enthält der biblische Kanon viele Briefe des Apostel Paulus, aber keine einzige Schrift, die ihm einen Fehler nachweist. Kann man wirklich daraus schließen, dass er keine Fehler beging? Ist Röm 10,9 wirklich perfekt oder dringend ergänzungsbedürftig?

7. Schwierigkeit, über seelische Schäden zu sprechen

Unter diesen Bedingungen ist es kaum möglich, über seelische Nöte und Schäden zu berichten, die die hauseigene Theologie verursacht hat. Die Gefährlichkeit einiger Texte im Hebräerbrief – längst im Detail nachgewiesen! So wichtig das für die seelische Stabilität auch ist – wer weiß davon?

Wer in einer buchstabenorientierten Glaubensgemeinschaft darauf hinweist,  wird sehr schnell als Querulant eingestuft, der den religiösen Genuss der Gemeinschaft stört. Wie soll man dann aus Fehlern lernen, wenn eine Untersuchung etwaiger Mängel der Theologe von vornherein nicht erwünscht ist? Dies ist auch der Grund für die Flut dilettantischer Vorträge über das Thema der Heilsgewissheit auf Youtube und anderen Plattformen. Kommentare, die auf Schwächen in der Argumentation hinweisen, finden kein Gehör. Sie werden ignoriert oder gar aussortiert und gelöscht oder durch die zahllosen gedankenlos zustimmenden Mails in der Kommentarliste sofort nach ganz hinten verschoben .

 

8. Risiken der Urgemeinde und Informationsqualität des Zeugnisses

Jedermann erwartet von einer redlichen Empfehlung, einer Anwerbung, dass sie allein aufgrund der Qualität des Inhalts erfolgt. Erst recht, wenn mit dem Vertragsschluss erhebliche Risiken verbunden sind. Von erheblichen Risiken darf man bei der Urgemeinde sicher ausgehen, die der Verfolgung durch die jüdische Konkurrenz und später auch durch die römische Obrigkeit ausgesetzt war.

Der Gläubige, der an die Fehlerlosigkeit der gesamten Bibel glaubt, wird durch Hebr 6, 4-6 und Offb 20,4 gezwungen, sich trotz Androhung von Folter und Tod weiter zum christlichen Glauben zu „bekennen“, wenn er nicht mit ewiger Verdammnis bestraft werden will. Wer kann denn im Ernst Respekt vor dieser Art „Bekenntnis“ empfinden, sobald er erfährt, welch widerliche Erpressung die Ursache dafür war?

Zweifellos lässt sich damit eine bedeutende propagandistische Wirkung erzielen. Außenstehende, die den Märtyrertod als freiwillige Entscheidung missverstehen, weil sie die tatsächlichen Motive nicht kennen, werden von dem „Glaubensmut“ der Geopferten stark beeindruckt sein.

Aus der Geschichte sind die bedauerlichen Schicksale von Christen bekannt, die diese Prüfung nicht bestanden haben und „verdientermaßen“ den Rest ihres Lebens als seelische Krüppel, als „feige Verräter des Glaubens“ dahin vegetierten. (Siehe dazu den Bericht über Franz Spiera   und den Heldenwahn)

9. Risiken heute für die seelische Gesundheit

Für manchen Gemeindeleiter ist es eine Versuchung, bedrohliche Bibelstellen zu nutzen, um Gläubige zum Missionieren zu motivieren und weitere Mitglieder für seine Glaubensgemeinschaft zu gewinnen. Jugendliche lassen sich zum „Zeugnis“-Geben antreiben, indem man ihnen weismacht, sie wären andernfalls dafür verantwortlich, wenn Menschen in die Hölle kommen. Zur Begründung wird eine an den Propheten Hesekiel gerichtete Drohung für alle Gläubigen verallgemeinert:  „Wenn ich dem Gottlosen sage: Du musst des Todes sterben!, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Wege zu warnen, damit er am Leben bleibe, – so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. Wenn du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen Wesen und Wege, so wird er um seiner Sünde willen sterben, aber du hast dein Leben errettet.“ (Hes 33,18-19)

Für den Erfolg der christlichen Glaubensgemeinschaft hat sich seelische Erpressung sehr häufig gelohnt. Das ist wirklich Mitgliederwerbung um jeden Preis ohne Rücksicht auf Verluste! Was das mit Liebe und Barmherzigkeit, dem wichtigsten Gebot Jesu (Mt 23,23) zu tun hat – darf man danach noch fragen?

Muss man sich wundern, wenn ein junger Mensch, dessen Seele man mit so tonnenschweren Gewichten belastet hat, schließlich psychisch erkrankt?

10. Weitere problematische Formen der Außenwerbung

Sehr spezielle Glaubensgemeinschaften haben auf angeblich biblischer Grundlage noch weitere ebenso fragwürdige Formen der Außenwerbung entwickelt (siehe Anhang).

 

11. Offene Frage nach dem Sinn von Römer 10,9

Mir ist leider bisher nichts bekannt, was für einen produktiven Sinn von Röm 10, 9 sprechen könnte, das die genannten Nachteile überzeugend kompensiert. Doch ich will nicht dogmatisch werden, sondern nur vorsichtig und auch weiter offen dafür bleiben, dass mir irgendjemand eines Tages einen sinnvollen Inhalt dieser Anweisung aufschließt.


 

 Anhang

Beispiele problematischer Außenwerbung

1. Beispiel: Das Transfusionsverbot der Zeugen Jehovas

eugen Jehovas nutzen die Möglichkeit einer ähnlich hochproblematischen Art von Außenwerbung, wenn sie ihre Mitglieder durch massiven Gruppendruck zum Verzicht auf eine lebensrettende Bluttransfusion zwingen – weil angeblich das mosaische Verbot, Blut zu essen (3Mose 17,11), auch für die Transfusion von Blut in den Körper gelte. Hier beruft man sich auf den Beschluss des Apostelkonzils in Apg 15, das einerseits die Gültigkeit aller mosaischen Gesetze für die christliche Gemeinde aufhob, andererseits vier Ausnahmen festlegte: „Denn es gefällt dem Heiligen Geist und uns, euch weiter keine Last aufzuerlegen als nur diese notwendigen Dinge: dass ihr euch enthaltet vom Götzenopferfleisch und vom Blut und vom Erstickten und von Unzucht.“ (Apg 15,28)

Die Forderung, sich vom Blut zu enthalten, wird von etablierten Bibellehrern der Wachtturm‑Organisation als Verbot der Bluttransfusion gedeutet. Bis heute wird den Mitgliedern eingeschärft, dass eine Bluttransfusion ein schwerer Verstoß gegen dieses heilige Gebot sei – ein so schwerer Verstoß, dass ein gläubiger Mensch unter allen Umständen, selbst bei lebensbedrohlichem Blutverlust, darauf verzichten müsse.

Bereits junge Menschen, die in der Gemeinschaft akzeptiert sein wollen, sehen sich verpflichtet, eine Patientenverfügung zu unterschreiben, in der sie einer Bluttransfusion ausdrücklich widersprechen. Trifft der akute Fall dann ein, dann ist der Tod möglich. Ein Sterben, das eigentlich leicht vermeidbar wäre. Für die Angehörigen bleibt der Trost, dass die Betroffenen „als Märtyrer für ihren Glauben gestorben“ sind.

Natürlich ist leicht nachweisbar, dass diese strenge Auslegung des uralten Gesetzes dilettantisch ist. Gebote haben eine unterschiedliche Priorität. Gerade das Vorbild Jesu in den Evangelien zeigt, dass es falsch ist, ein weniger wichtiges Gebot durch Missachtung eines wichtigeren Gebotes zu befolgen.

Das Arbeiten am Sabbat war nach dem jüdischen Gesetz strengstens verboten. Dennoch scheute Jesus sich nicht, am Sabbat zu heilen, ohne Rücksicht auf die Entrüstung der Gesetzeslehrer zu nehmen. „Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, und nicht der Mensch um des Sabbats willen“ (Mk 2,27).

Er hatte auch nichts dagegen, diese Ausnahme auf die Rettung von Tieren zu beziehen. Sollte am Sabbat ein Tier in den Brunnen fallen, hatte jeder Mensch, auch der Gläubige, selbstverständlich das Recht, das arme Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien, wobei die Frage, wie viel Aufwand und Arbeit dazu nötig war, gar keine Rolle spielte.

Liebe deinen Nächsten! „Die Liebe tut dem Mitmenschen nichts Böses“ (Rö 13,10). „Sei barmherzig mit deinen Tieren“ (Spr 12,10 / Jona 4,11)! Das sind ohne Zweifel zwei ganz wichtige Gebote. Hat das Gebot, kein Blut zu essen, die gleiche Bedeutung? Wohl kaum. Zumal von einer Bluttransfusion gar nichts im mosaischen Gesetz steht. Das Gebot so zu deuten, ist eine spezielle Erfindung der Zeugen Jehovas. Mit aufwendiger Gedankenakrobatik kann man es mühsam so deuten, aber es gibt keinen logischen Grund, dass man es so sehen muss.

Warum kann man das biblische Verbot dann nicht barmherzig auslegen? Die Zeugen Jehovas haben sich für die unbarmherzige Auslegungsvariante entschieden: Das ist nicht nur ein katastrophaler Irrtum, sondern ein schwerwiegender Autoritätsmissbrauch.

Das Motiv ist nicht schwer zu erkennen. Diesem Selbstopfer „um des Gewissens willen“ gibt Zeugen Jehovas die Möglichkeit, sich mit heroischem „Glaubensgehorsam“ zu profilieren und sich von allen Nicht‑Erwählten abzugrenzen, die den Mut dazu nicht aufbringen. Eine hoch problematische Form der Außenwerbung. Der beeindruckende Erfolg der Gehirnwäsche ist nur mit der Intensität der sozialen Kontrolle zu erklären, mit der Androhung totaler sozialer Stigmatisierung und Abbruch aller Beziehungen, sofern auch nur der geringste Zweifel an der vorgeschriebenen Bibelinterpretation geäußert wird. Es ist sogar immer wieder einmal vorgekommen, dass Zeugen Jehovas Kontrolleure ins Krankenhaus entsandt haben, um Druck auf Betroffene und Angehörige auszuüben.

 

2. Beispiel: „snake handlers“ in der USA.
In den USA gibt es christliche Gruppen, die sich durch die Bibel dazu aufgefordert sehen, zum Beweis ihrer Glaubensstärke mit Giftschlangen im Gottesdienst zu hantieren. In Markus 16,17–18 heißt es wörtlich: „Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird’s ihnen nicht schaden.“

Auch hier wird – wie es scheint – eine Unterscheidung gemacht zwischen denen, die „wirklich“ glauben, und denen, die nur meinen zu glauben, aber sich nicht durch „Zeichen“ legitimieren können. Wenn dann immer wieder Leute zu Tode kommen, steht die Erklärung bzw. Rechtfertigung schon parat: Die Betreffenden hätten eben einen zu schwachen Glauben gehabt oder seien von Gott für irgendeine heimliche Sünde bestraft worden.

Wie unbarmherzig und zerstörerisch werden durch diese religiöse Fehlinterpretation Menschen und Familien belastet und in tragische Situationen geführt! (Eine Aufzählung der betreffenden Gemeinden liefert der Artikel en.wikipedia.org/wiki/Snake_handling_in_Christianity)

Artikel aktualisiert am 18.07.2026

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