Martin Luther kannte den Schrecken der Höllenangst aus eigener bitterer Erfahrung. Besondere Not macht ihm der Hebräerbrief. Wie konnte man sich und andere vor quälenden Missverstehen bewahren? Schon im Vorwort der ersten Bibelausgabe warnte er seine Leser: der Hebräerbrief sei ein aus “Stücken unterschiedlicher Qualität zusammengesetzter“ Text. Ein Teil des Textes sei höchst bedenklich und “gegen Paulus und alle Evangelien geschrieben“. Können wir die Bedenken Luthers entkräften?
Eine Videoreihe des Arbeitskreises “Glauben ohne Angst” (AGOA)
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Der Hebräerbrief – Risiko & Hoffnung (Teil 1 von 3)
Teil 1 berichtet von Luthers seelsorgerlichen Bedenken, die er gegenüber einigen Textteilen des Hebräerbriefes hatte, weshalb dieser Brief bis ins vierte Jahrhundert nach Christus in der Kirche inhaltlich umstritten geblieben war, und diskutiert die Argumente, die für bzw. gegen eine Überprüfung des Hebräerbriefes an Kernaussagen des Evangeliums sprechen.
Der Hebräerbrief – Risiko & Hoffnung (Teil 2 von 3)
Teil 2 untersucht die warnenden und bedrohlichen Textstellen des Hebräerbriefes, insbesondere die Frage, warum sie gerade für manche eifrigen und glaubenstreuen Christen eine schwere Anfechtung geworden sind. Auch Martin Luther machte der Hebräerbrief selbst nach der Entdeckung des Glaubensgerechtigkeit und trotz überragender Bibelkenntnis immer wieder höllische Angst. Warum?
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Der Hebräerbrief – Risiko & Hoffnung (Teil 3 von 3)
Teil 3 würdigt die im Hebräerbrief vorhandenen Trostworte und versucht eine Antwort auf die Frage zu finden, ob sie den Schrecken seiner Warnungen und Drohungen entkräften können.
